OP-Vorbereitung

Kleinere operative Eingriffe, in der Praxis in Lokalanästhesie durchgeführt, benötigen keine spezielle Vorbereitung. Auch ist hierbei keine Nüchternheit des Patienten einzuhalten.

 

Bei größeren, ambulant in der Iatrosklinik in Allgemeinnarkose oder Regionalanästhesie durchzuführenden Operationen sind folgende Voruntersuchungen, die in der Regel vom Hausarzt 8-10 Tage vor dem geplanten Eingriff durchgeführt werden können, notwendig:

 

Körperliche Untersuchung, Erfassung der aktuellen Medikamente, Blutuntersuchung (kleines Blutbild, Gerinnungsstatus, Nierenfunktions- und Leberwerte, Blutzuckerspiegel) und ein EKG.

Eine Röntgenaufnahme der Lunge ist nur bei entsprechenden Vorerkrankungen an Herz und/oder Lunge erforderlich.

 

Spätestens 3-5 Tage vor dem geplanten OP-Termin ist eine nochmalige Vorstellung des Patienten/der Patientin mit allen erhobenen Befunden in der chirurgischen Praxis zum chirurgischen Aufklärungsgespräch notwendig. 

Spätestens 1 Tag vor der geplanten OP ist auch eine ambulante Vorstellung des Patienten/der Patientin mit allen Befunden in der Iatrosklinik zum anästhesiologischen Aufklärungsgespräch erforderlich.

 

"Blutverdünnende" Medikamente, wie z.B. ASS oder Plavix, müssen ggf. nach Rücksprache mit dem Hausarzt mindestens 1 Woche vor der geplanten OP abesetzt werden. Marcumarpatienten müssen vom Hausarzt rechtzeitig auf Heparin umgestellt werden.

 

Die operative Nachsorge wird in der Praxis wahrgenommen. Hierbei werden regelmäßige Wundkontrollen und Verbandwechsel, bei Erfordernis auch am Wochenende durchgeführt.

Im Notfall ist Dr. Lichtwardt selbstverständlich jederzeit telefonisch erreichbar.